„Wetterbericht 2025“ von Thomas Burda
Der Januar war mild. Anfang des Monats gab es Schneeregen. Am 6. Januar konnte bei 12°C zum Teil ein Reinigungsflug beobachtet werden. Einige Januarnächte zeigten bis -5°C, die Niederschlagsmenge betrug 129 Liter. Zum Monatsende konnten alle Bienenvölker bei 12°C einen Reinigungsflug durchführen.
Der Februar brachte bis zum 10. Frostnächte und vom 10. bis zum 13. ein wenig Schnee. Am 21. erfolgte ein weiterer Reinigungsflug und es konnten die ersten Pollen von Hasel, Krokus und Schneeglöckchen gesammelt werden.
Der März begann kühl. Am 7. März konnte schon Pollen von der Salweide und der Kornelkirsche gesammelt werden und am 8. März bekamen die ersten Völker einen Honigraum. Bei Temperaturen von 15°C bis 17°C gab es gute Flugtage. Mit 8 Liter Niederschlag ware es sehr trocken. Bei guter Tracht bekamen alle Völker spätestens am 19. März ihre Honigräume.
Anfang April ward die Blüte schon weit fortgeschritten. Die ersten Obstbäume, die Stachelbeeren und der Raps blühten. Am 4. April wurden schon 23°C gemessen. Bei gutem Nektareintrag erhielten die ersten Völker ihren zweiten Honigraum. Zur Monatsmitte gab es ein Gewitter. Das Waagevolk zeigte täglich eine sehr gute Gewichtszunahme.
Anfang Mai waren schon beide Honigräume gefüllt und zur Monatsmitte wurde der erste Honigraum geschleudert. Am 15. Mai gab es ein Gewitter und der zweite Honigraum konnte nach dem 20. Mai geschleudert werden. Es gab eine sehr gute Frühtrachternte mit sehr trockenem Honig.
Im Juni und Juli gab es jeweils 72 Liter Niederschlag wodurch die Trockenheit gemildert wurde. Anfang Juni konnte 14 Tage lang keine Trachtzunahme festgestellt werden. Danach gab es beim Waagevolk eine Zunahme von 7 kg. Ende Juni war aber schon ein Trachtende zu verzeichnen.
Am 3. Juli gab es bei ca. 34°C ein Gewitter. Ab Mitte des Monats wurde die Sommertracht abgeschleudert. Die erste Futtergabe erfolgte und anschließend die erste AS-Behandlung. Auch die Spättracht brachte gute Ergebnisse.
Der August brachte einige Gewitter und die Völker trugen sehr viel Propolis ein. Vom 9. bis zum 16. August hatten wir Temperaturen um die 32°C.
Im September waren die Völker schon gut mit Futter versorgt und die zweite AS-Behandlung konnte durchgeführt werden. Im September und Oktober gab es viele kühle und trübe Tage, die Völker waren zum Teil brutfrei. DIe Nachtrachtsaat von Senf, Phazelie usw. brachte noch spät eine Menge Pollen.
Anfang November war es noch relativ mild. Vom 20. bis zum 23. November gab es Frostnächte und am 24. Schnee.
Der Dezember war wechselhaft. Um den 10. Dezember herum konnte die Winterbehandlung erfolgen. Am 16. gab es einen Reinigungsflug bei 10°C und es konnte schon Pollen gesammelt werden. In der Weihnachtszeit war es mit -7°C sehr kalt aber Schneefrei. Die Tage zum Jahreswechsel waren zum Teil neblig.
Die Regenmengen im Jahresverlauf [ltr./m²]
| Januar | 129 | Mai | 41 | September | 61 |
| Februar | 18 | Juni | 72 | Oktober | 69 |
| März | 8 | Juli | 72 | November | 54 |
| April | 52 | August | 46 | Dezember | 43 |
So ergibt sich für das Jahr eine Niederschlagsmenge von 665 Litern und somit ein trockenes Jahr (in Beckum durchschn. ca. 800 l). In 2024 waren es 994 Liter Jahresniederschlag. Durch den geringen Niederschlag in 2025 sieht es für den Grundwasserstand nicht so gut aus, wobei die Niederschläge in den Monaten Dezember, Januar und Februar wichtig für die Grundwasserenstehung sind.
Das Jahr 2025 war das dritte sehr gute Bienenjahr in Folge.
Ich wünsche Allen ein gutes Bienenjahr 2026
Thomas Burda
Die Glocke, Beckum vom 22.11.2025

Die Glocke, Beckum vom 15.11.2025

Die Glocke, Beckum vom 14.11.2025


Die Glocke, Beckum vom 04.10.2025

Wir trauern um einen außergewöhnlichen Menschen der bis ins hohe Alter hinein Anteil an die Imkerei, den Verein und die Belange der Imkerschaft genommen hat.
Unser Beileid gilt den Angehörigen und allen die Josef nahe standen.
Aktuelle Info zur Asiatischen Hornisse
Ende Mai wurde ein Primärnest der Asiatischen Hornisse in Rheda-Wiedenbrück gefunden und entfernt.
Ende September wurden in Ahlen einzelne Exemplare und in Wadersloh der Beginn eines Sekundärnestes gesichtet.
Die Glocke, Beckum vom 16.06.2025

Die Glocke, Beckum vom 11.06.2025

Die Glocke, Beckum vom 16.05.2025

Die Glocke, Beckum vom 19.01.2025

„Wetterbericht 2024“ von Thomas Burda
Der Januar war relativ mild und in der zweiten Januarwoche gab es einen kurzen Wintereinbruch mit Eisregen, wenig Schnee und der tiefsten Temperatur von -9° am 11.01. Auch im weiteren Verlauf gab es Schneefälle. Die ersten Frühblüher wie Hasel, Schneeglöckchen und Winterlinge zeigten sich um den 20. Januar. Ende Januar gab es den Reinigungsflug und die ersten Pollen konnten gesammelt werden.
Der Februar brachte in der ersten Woche noch ein wenig Schnee, die Temperaturen stiegen bei Tage schon an. Es gab schon gute Flugtage mit Polleneintrag, aber auch große Regenmengen, insgesamt 106 Liter. Ende des Monats gingen die ersten Obstgehölze schon in Blüte.
Der März zeigte sich mild und schon Mitte des Monats konnte der erste Honigraum aufgesetzt werden, bis zu 14 Tage früher als in den vergangenen Jahren. Bis Monatsende konnten sich die Bienenvölker gut entwickeln und z.T. gab es bereits den 2. Honigraum.
Anfang April waren die Obstbäume und Beerensträucher in Vollblüte. Die Rapsblüte kam gut voran. Die Stockwaage zeigte von Mitte April bis Ende April eine Zunahme von insgesamt 32 kg (an einem Tag waren es 14kg!).
Der Mai brachte zu Beginn, trotz feuchter und teilweise gewittriger Luft, nochmals 16kg Gewichtszunahme. Am 11.05. konnte der erste Honigraum geschleudert werden. Bei guten Witterungsverhältnissen wurde der 2. HR ab dem 20. Mai geschleudert. Die Frühtracht war, wie schon im Vorjahr, sehr gut.
Im Juni war es weiterhin feucht. Es gab im gesamten Monat 104 l Niederschlag mit Tageswerten von 22 Liter am 21. und 44 Liter am 30. des Monats. Bis zum Monatsende gab es noch 23kg Gewichtszunahme. Bei guter Pollenversorgung (Brombeerblüte, Esskastanie, Klee und Bohnen) gab es aber keine Gewichtszunahme mehr.
Um den 10. Juli wurde die Sommertracht geschleudert. Die erste Futtergabe erfolgte und Ende des Monats die erste AS-Behandlung. Die Völker und Ableger zeigten sich in einem guten Zustand.
Am 12. August gab es eine Rekordtemperatur von 36° in Ostenfelde, in Beckum waren es 32° C. Der August verabschiedete sich gewittrig und stürmisch.
Im September war die Einfütterung schon erfolgt und Mitte des Monats wurde die zweite AS-Behandlung durchgeführt. Der Oktober brachte noch gute Flugtage. Ende des Monats waren die Völker gut versorgt und wurden winterfest gemacht.
Im November gab es relativ milde Temperaturen, Regen- und Nebeltage wechselten sich ab. Die ersten Frostnächte traten ab dem 20. November auf. Um den 10. Dezember erfolgte die Oxalsäurebehandlung. Es zeigten sich erste Völkerverluste und z.T. schwache Völker.
Zusammenfassend war 2024 wie im Vorjahr ein sehr gutes Honigjahr bei hohen Winterverlusten.
Ursächlich könnten der frühe Saisonstart, der Varroabefall, und eine schlechte Pollenversorgung durch mangelnde Pflanzendiversität sein. Ein allgemeiner Insektenrückgang (z.B. Florfliegen) könnte diese Vermutung bestätigen.
Die Regenmengen im Jahresverlauf [ltr./m²]
| Januar | 72 | Mai | 81 | September | 71 |
| Februar | 106 | Juni | 104 | Oktober | 85 |
| März | 64 | Juli | 54 | November | 87 |
| April | 94 | August | 102 | Dezember | 74 |
So ergibt sich für das Jahr eine Niederschlagsmenge von 994 Litern und somit ein feuchtes Jahr (in Beckum durchschn. 780 l). Extreme wechselhafte Wetterlagen nehmen zu. 2024 war das wärmste Jahr in Europa seit Messbeginn (1881) mit der größten Luftfeuchtigkeit.
Mit guten Wünschen für 2025
Thomas Burda
Die Glocke, Beckum vom 18.11.2024

Die Glocke, Beckum vom 16.11.2024

Die Glocke, Beckum vom 08.11.2024



Die Glocke, Beckum vom 20.09.2024

Die Glocke, Beckum vom 30.05.2024

Die Glocke, Beckum vom 21.05.2024
Handwerker präsentieren ihre Arbeit
Beim Mühlenfest zeigten sich auch ein Seiler, ein Holzschuhhersteller und Imker. Honig, Kerzen, Bonbons und auch Honigwein gab es bei Waltraud und Lothar Koller zu kaufen. Die Beckumer arbeiten bereits seit 37 Jahren mit Bienen. „Es ist arbeitsintensiv, aber es macht trotzdem immer noch Spaß“, sagte Waltraud Koller. Passend zum Weltbienentag präsentierten die Kollers ihren Stand auf dem Mühlenfest. Sie betonten zudem die Wichtigkeit der Bienen für Mensch und Natur. So seien sie für die Artenvielfalt sowie den Erhalt vieler Pflanzen notwendig und auch für die Sicherung der Tiernahrung ein wichtiger Bestandteil.
Die Glocke, Oelde vom 04.04.2024

Wir trauern um einen ganz besonderen Menschen, der sich in außergewöhnliche Weise um die Imkerei in Beckum und Umgebung verdient gemacht hat. Sein Wirken und seine Persönlichkeit werden unvergessen bleiben.
Unser Beileid gilt den Angehörigen und allen die Heinz nahe standen.
